Lexikon
Zugsensor
In manchen E-Zigaretten ersetzt ein Zugsensor die Funktion des Feuertasters beim Aktivieren der Vape. Dieser Sensor bemerkt dein Ziehen am Mundstück und befeuert die E-Zigarette automatisch.
Was ist der Zugsensor der E-Zigarette?
Als Zugsensor oder Unterdrucksensor beschreiben Dampfer eine Funktion, durch die eine E-Zigarette sich selbst aktivieren kann. Ziehst du bei einer solchen Vape am Mundstück, wird der Akkuträger automatisch aktiviert und leitet Strom an die Coil weiter. Du musst also keine Knöpfe drücken, sondern kannst wie an einer Tabakzigarette einfach ziehen und inhalieren.
So arbeitet der Zugsensor: Funktion einfach erklärt
Der Zugsensor ist ein in der E-Zigarette verbauter Sensor, der mithilfe einer Membran arbeitet. Diese erkennt den Unterdruck, den du erzeugst, wenn du am Mundstück ziehst. Aus diesem Grund benutzen manche Dampfer auch das Wort Unterdrucksensor. Du könntest auch auf den Begriff Luftstromsensor stoßen, der jedoch deutlich seltener ist.
Hat das Gerät den Unterdruck erkannt, gibt der Zugsensor dem Akkuträger ein Signal. Er versorgt daraufhin den Verdampfer mit Strom, der Coil heizt sich auf und verdampft dein Liquid (https://www.owl-dampfer.de/Liquid/Nikotinliquid/OWL-Allday). Ist der Prozess abgeschlossen und du hast den Dampf eingeatmet, kannst du erneut ziehen, damit das Gerät wieder befeuert wird.
Der Feuertaster als Alternative zum Unterdrucksensor
Der Zugsensor war in den ersten E-Zigaretten als Standard verbaut. Noch heute ist er sehr populär bei sogenannten Cigalikes (https://www.owl-dampfer.de/RELX-Essential-Kit-Black), die der Tabakzigarette möglichst ähnlich sehen und sich auch so anfühlen sollen. Auch Podsysteme und Einweg-E-Zigaretten haben oft eine Zugautomatik. Die meisten komplexeren Vape-Systeme besitzen hingegen einen Feuertaster. Hier aktivierst du die E-Zigarette manuell, indem du den Knopf drückst.
Eine E-Zigarette kann eine Zugautomatik und einen Feuertaster haben. Dann kannst du frei entscheiden, welche der beiden Funktionen du benutzen möchtest.
Vor- und Nachteile der Zugautomatik
Ein Unterdrucksensor ist ein sehr einfaches Bedienelement. Er ermöglicht es dir, deine E-Zigarette zu benutzen, ohne einen Finger bewegen zu müssen – das Ziehen am Mundstück reicht aus. Für viele Menschen ist das sehr intuitiv und kann das Dampferlebnis entspannender gestalten.
Besonders wichtig ist die Zugsensor-Funktion für Umsteiger. Hast du bis vor Kurzem noch Tabakzigaretten geraucht, kann die Bedienung einer Vape sich sehr ungewohnt anfühlen. Vielleicht stößt dich die Benutzung von Knöpfen und Stellrädern auf den ersten Blick ab. Dann kann die Zugautomatik dabei helfen, dem Suchtdruck dennoch standzuhalten. Denn sie erinnert an das Gefühl des Tabakrauchens.
Leider funktioniert der Zugsensor einer E-Zigarette nicht immer absolut zuverlässig. Es kann passieren, dass äußere Umstände wie Wind oder Schmutzablagerungen ihn „verwirren“. Dann reagiert der Sensor auf einen Unterdruck, den du gar nicht selbst erzeugt hast. Der Feuertaster ist aus diesem Grund präziser und auf gewisse Weise auch sicherer. Er ist weniger anfällig für Verschleißerscheinungen und muss seltener gesäubert werden.
Tipps zum richtigen Umgang mit dem Zugsensor
Weil ein Unterdrucksensor anfällig für Fehler sein kann, empfehlen wir dir, ihn einer möglichst ruhigen Umgebung zu benutzen. Verwende die Zugautomatik möglichst nicht bei Wind oder Sturm. Deine E-Zigarette könnte den Wind als Zug interpretieren und feuern, obwohl du das nicht geplant hattest.
Halte außerdem Staub und Schmutz von deiner E-Zigarette fern. Reinige sie regelmäßig, damit der Zugsensor sauber bleibt und korrekt funktioniert. Denn wenn Teile deiner Vape verstopft sind, kann sie nicht mehr zuverlässig erkennen, wann du ziehst.