Lexikon

Watte

Die Watte in der E-Zigarette fungiert als Trägermaterial für das Liquid. Sie wird im Verdampfer verlegt, um die Flüssigkeit aufzusaugen. 

So arbeitet die Watte in der E-Zigarette

Beim Vaping befindet sich Watte im Verdampfer, genauer gesagt im Verdampferkopf zwischen den einzelnen Windungen deines Coils. Sie wirkt hier als Trägermaterial für das Liquid. Wenn dieses aus dem Tank in den Verdampferkopf gelangt, saugt die Watte es auf und sorgt hierdurch für den Kontakt zur heißen Spule. Das Liquid (https://www.owl-dampfer.de/eigenmarken/owl-liquid) kann dann verdampfen und du inhalierst es.

Normalerweise gibt es keine Vape ohne Watte. In einem Selbstwickelverdampfer wirst du manuell deine Watte verlegen, während sie in Fertigcoils, Podsystemen und Einweg-Vapes bereits platziert ist. Auch die Begriffe „Baumwolle“, „Cotton“, „Wick“ oder „Vlies“ meinen im Zusammenhang mit der Vape Watte.

Welche Watte für die E-Zigarette geeignet ist

Normalerweise benutzt man keine einfache Drogerie-Watte zum Dampfen. Abschminkpads oder Füllwatte für Handarbeit bestehen zwar theoretisch ebenso aus Baumwolle wie Vape-Watte. Es ist jedoch nicht garantiert, dass sie dieselben Eigenschaften aufweisen. 

Zum einen wünschst du dir als Dampfer Watte ohne Geschmack und ohne Zusatzstoffe. Sie steht in direktem Kontakt mit dem Liquid, das du später in verdampfter Form einatmen wirst. Würde die Watte gesundheitsschädliche Substanzen enthalten, würdest du also auch winzige Partikel hiervon einatmen. Solche Stoffe können zum Beispiel Chlor oder andere Bleichmittel sein. Mit Bio-Baumwolle, „Organic Cotton“ oder „naturbelassener Watte“ bist du auf der sicheren Seite.

Zum anderen besitzt Watte für die E-Zigarette (https://www.owl-dampfer.de/Watte) oft eine besondere Struktur. Die Fasern liegen parallel zueinander und sind im Vergleich zu gewöhnlicher Watte ziemlich lang. Diese Textur sorgt dafür, dass das Material ihre Aufgaben optimal erfüllen kann. 

Zuletzt gibt es Watte zum Dampfen, die neben Baumwolle einen Anteil an Hanffaser enthält. Auch sie erhöht die Saugfähigkeit und Hitzebeständigkeit der Watte. THC, also der Inhaltsstoff der Hanfpflanze, der für einen Rausch sorgt, ist nicht enthalten. 

Welche Watte du für deine E-Zigarette kaufst, ist am Ende dir überlassen. Es gibt sie in vorportionierter Form als kleine Bällchen oder Streifen. Ebenso kannst du größere Mengen an Watte kaufen und die Menge, die du gerade benötigst, manuell abreißen.

Watte verlegen: So geht’s

Um Watte zu verlegen, reiße oder schneide zunächst ein Stück ab, das ein wenig breiter ist als der Innendurchmesser des Coils. Drehe sie zwischen den Fingern, bis eine lockere „Wurst“ entsteht. Nun führst du die Watte durch den Freiraum zwischen den Drahtwindungen. Sie sitzt richtig, wenn du sie noch leicht bewegen kannst, aber nicht zu stark. Den Teil der Watte, der übersteht, kannst du abschneiden. Für die Enden der Watte hat der Verdampfer Seitentaschen, in die du sie vorsichtig einführen kannst.

Es gilt, die Watte zu wechseln, wenn die E-Zigarette beziehungsweise das Liquid plötzlich anders schmeckt als gewohnt. Verbrauchte Dampfer-Watte kann den Geschmack negativ beeinflussen. Außerdem erkennst du an möglichen Verfärbungen, ob du neue Dampfer-Watte anbringen solltest.

Typische Fehler, wenn Dampfer Watte anbringen

Wenn du Watte verlegen möchtest, kann das eine Gratwanderung sein. Das Material darf weder zu stark komprimiert sein noch zu locker sitzen. Ist sie zu straff, kann sie das Liquid nicht richtig aufsaugen, sodass dieses nicht zum Coil transportiert werden kann. In der Folge wird in der E-Zigarette die Watte verbrannt statt das Liquid verdampft. Du atmest nichts ein außer einen unangenehmen Geschmack – den sogenannten Dry Hit. 

Im Gegensatz dazu tut auch eine zu locker verlegte Watte der E-Zigarette nicht gut. In diesem Fall kann der Verdampferkopf mit nicht verdampftem Liquid überschwemmt werden. Möglicherweise spritzt es dir durch das Mundstück entgegen, vielleicht läuft der Verdampfer auch aus. 

Wie du merkst, wirst du experimentieren müssen, bis du problemlos Dampfer-Watte anbringen kannst. Lass dich davon jedoch nicht einschüchtern. Nach einigen Versuchen entwickelst du ein Gefühl dafür, wie die Watte im Verdampfer sitzen muss. Dann wird es sich anfühlen wie Routine.