Lexikon

Unterspannungsschutz

Der Unterspannungsschutz der E-Zigarette ist eine elektronische Schutzfunktion. Sie sorgt dafür, dass es nicht zu einer Tiefentladung des Akkus kommt und beugt somit Batterieschäden vor. Er wird daher auch als Tiefentladungsschutz bezeichnet.

Wie funktioniert ein Unterspannungsschutz?

Wie die meisten Sicherheitsfunktionen gibt es den Unterspannungsschutz nur bei der E-Zigarette mit geregeltem Akkuträger. Dieser verfügt über einen Chipsatz, der konstant die Spannung der Akkuzelle(n) überprüft. Wenn die Spannung unter einen bestimmten Wert fällt, aktiviert sich der Unterspannungsschutz. Oft liegt dieser Wert zwischen 3,3 und 2,8 Volt. Wenn der Unterspannungsschutz aktiv wird, informiert dich deine E-Zigarette meist mit einer blinkenden LED oder einer schriftlichen Anzeige auf dem Display. Diese kann beispielsweise „Low Battery“ („Akkustand niedrig“) lauten. Im Regelfall wird der Dampfvorgang automatisch abgeschaltet und du kannst deine E-Zigarette durch die Schutzschaltung nicht mehr benutzen, bevor du sie aufgeladen hast.

Der Unterspannungsschutz ist für Notlagen da

Beachte, dass der Unterspannungsschutz der E-Zigarette eine Schutzschaltung und somit für den Notfall eingebaut ist. Wir raten davon ab, einfach zu dampfen, bis deine E-Zigarette von selbst Vorsichtsmaßnahmen ergreift. Denn wenn sich der Unterspannungsschutz aktiviert, hat die E-Zigarette meist schon eine zu niedrige Spannung erreicht. Achte daher selbst auf den Ladestand und die Spannung deiner Vape.

Darum ist der Unterspannungsschutz für die E-Zigarette wichtig

Das passiert bei der Akku-Entladung

Wenn du deine E-Zigarette benutzt, versorgt der Akku (https://www.owl-dampfer.de/E-Zigaretten/E-Zigaretten-Akkus) den Verdampfer mit Strom. Dafür wandelt er chemische Energie in elektrische Energie um. Vereinfacht gesagt sinkt die Spannung mit dem Fortschreiten dieses Prozesses. Je mehr du vom Akku forderst, desto stärker bricht die Spannung ein. Durch chemische Reaktionen im Inneren der Akkuzelle fällt die Spannung auch ohne Benutzung der E-Zigarette ab. Das wird als Selbstentladung bezeichnet. Unter Belastung, beispielsweise beim Dampfen, fällt die Spannung weiter ab. Letztendlich kann sie dabei einen kritischen Wert erreichen, die Unterspannung.

Was ist an Unterspannung schlecht?

Für die E-Zigarette ist eine Schutzschaltung gegen Unterspannung wichtig, weil sie die Tiefentladung des Akkus verhindert. Ein elektronisches Gerät ist tiefentladen, wenn seine Kapazität vollständig erschöpft ist. Dieser Zustand ist nicht gut für den Akku. Er kann dazu führen, dass die generelle Kapazität abnimmt und die Batterie beschädigt wird. Daher solltest du beispielsweise dein Smartphone bei einem Ladestand von 20% an den Strom hängen, statt es vollständig entladen zu lassen. Auf diese Weise wirkt der Unterspannungsschutz auf die Batterie schonend. Er trägt dazu bei, dass sie ihre Leistungsfähigkeit langfristig behält und bei der nächsten Dampf-Session nicht früher aufgibt als üblich. Dadurch, dass er den Akku stabilisiert, kann der Unterspannungsschutz die E-Zigarette auch vor gefährlichen Situationen wie Kurzschlüssen und Explosionen bewahren. Übrigens: Wenn es einen Unterspannungsschutz bei der E-Zigarette gibt, gibt es meist auch einen Überspannungsschutz. Er wird wichtig, wenn deine Vape länger am Ladegerät (https://www.owl-dampfer.de/E-Zigaretten-Ladegeraet) hängt als sie es müsste. Ohne Überspannungsschutz würde der Ladevorgang einfach weiterlaufen, bis sich der Akku so weit erhitzt, dass er sich entzünden oder entgasen kann.

Die E-Zigarette ohne Unterspannungsschutz

Manche Dampfer entscheiden aktiv, dass sie keinen Unterspannungsschutz für ihre E-Zigarette wünschen. Das kann verschiedene Gründe haben. Weil sie einen Chipsatz benötigt, wird die E-Zigarette durch die Schutzschaltung größer und schwerer. Außerdem freut sich nicht jeder über das moderne Dampferlebnis. Einige Personen wollen ein puristisches, nostalgisches Gefühl beim Vapen erschaffen. Daher wählen sie mechanische Akkuträger, die nicht über einen Unterspannungsschutz oder ähnliche Funktionen verfügen. Wenn du auf einen Unterspannungsschutz verzichtest, musst du die fehlende Schutzfunktion mit eigenem Wissen ausgleichen. Wie du bereits weißt, rettet der Unterspannungsschutz die Batterie im Notfall – eigentlich sollte er ohnehin nicht anspringen müssen. Es gibt trotzdem einen wichtigen Unterschied zum mechanischen Mod, denn im Regelfall fehlt diesem auch das Display. Wir legen dir nah, externe Geräte zu verwenden, um die Spannung und den Ladestand deiner E-Zigarette regelmäßig zu messen.