Lexikon
Widerstandsbereich
Der Widerstandsbereich einer Vape ist die Bandbreite an Ohm-Werten, mit denen der Verdampfer und der Akkuträger gut arbeiten können. Solange sich der Widerstand des Coils innerhalb dieses Bereichs bewegt, ist das Dampfen sicher und angenehm.
Was ist der Widerstandsbereich?
Was bedeutet Ohm bei E-Zigaretten?
Um den Widerstandsbereich zu verstehen, solltest du zunächst wissen, was der Widerstand in der Vape ist. Dabei handelt es sich um eine physikalische Größe, die von deiner Spule (Coil) abhängt. Ein Widerstand hält den Stromfluss auf, den der Akku durch den Verdampfer leitet. Das bedeutet: Je höher der Widerstand, desto schwächer fließt der Strom.
Durch einen schwachen Stromfluss beziehungsweise hohen Widerstand muss die E-Zigarette weniger Leistung erbringen. Ihr Akku hält länger durch, der Dampf wird kühler und schmeckt etwas milder. Niedrige Widerstände sorgen dafür, dass deine Vape richtig feuern kann: Warmer Dampf, starke Aromen und große Wolken sind die Folge.
Der Widerstand wird in Ohm gemessen. Weil jede E-Zigarette mit bestimmten Widerständen besser arbeiten kann als mit anderen, entsteht für sie ein Widerstandsbereich. Er besitzt einen niedrigen und einen höheren Ohmwert, zwischen denen du dich frei bewegen kannst. Abhängig von deinen Bedürfnissen beim Dampfen wählst du den Bereich und somit auch das Gerät, das am besten zu dir passt.
Den richtigen Widerstandsbereich einstellen
Nicht jeder Coil kann jeden Widerstand erbringen. Stattdessen ist der Widerstand etwas, das der Spule eigen ist. Deshalb kannst du auch beim Kaufen unserer Pods (https://www.owl-dampfer.de/OWL-Pro-Pods-2-Stueck-Edelstahl-Kanthal-02-1-Ohm) auswählen, ob du beispielsweise mit 0,2 oder 0,6 Ohm dampfen möchtest. Auch beim Selbstwickeln kannst du nicht digital den Widerstandsbereich einstellen, sondern ihn nur messen und gegebenenfalls durch das Wickeln anpassen.
Der Widerstand ist also unveränderlich. Aus diesem Grund musst du passend zu deinem Coil und dessen Widerstand eine E-Zigarette kaufen, die mit diesem Widerstandsbereich arbeiten kann. Nur dann ist das Dampfen aus technischer und gesundheitlicher Sicht sicher für dich.
Jeder Verdampfer hat einen Widerstandsbereich, der beispielsweise zwischen 0,1 und 0,6 Ohm oder zwischen 1 und 1,4 Ohm liegen könnte. In allen Verdampfern solltest du nur Wicklungen und Verdampferköpfe anbringen, deren Ohmzahl in den jeweiligen Bereich fällt.
Akkus und Akkuträger haben keinen eigenen Widerstandsbereich. Sie besitzen aber andere Eigenschaften, die für das Thema wichtig sind. Denn der Widerstand in der Vape und ihre Leistung hängen signifikant miteinander zusammen. Je nachdem, in welchem Widerstandsbereich du dampfst, müssen deine Akkuzellen sich in dem dadurch erzeugten Stromkreis wohl fühlen.
Die bekanntesten Widerstandsbereiche
Subohm-Dampfen
Der Begriff „Subohm“ bedeutet, dass der Widerstand der Vape unter einem Ohm liegt. Diese Art des Dampfens ist jedoch inzwischen so populär geworden, dass sich weitere Unterscheidungsmöglichkeiten gebildet haben. Manche Dampfer werten inzwischen nur noch Werte von unter 0,5 Ohm als Subohm. Andere sprechen hierbei von einem „starken Subohm-Bereich“.
Weil beim Subohm-Dampfen niedrige Widerstände zum Einsatz kommen, kann in deiner Vape mehr Strom fließen. Das führt zu höheren Temperaturen und intensiverem Dampf. Du benötigst eine E-Zigarette mit hohem Entladestrom und hohen möglichen Wattzahlen zwischen 20 und 60 Watt. Dadurch gehst du sicher, dass der Akku nicht überlastet wird, wenn der niedrige Widerstand in der E-Zigarette einen hohen Stromfluss ermöglicht.
Tipp: Wähle für das Subohm-Dampfen ein Liquid mit niedriger Nikotinstärke. Komplexe, süße und cremige Aromen (https://www.owl-dampfer.de/Liquid-nach-Geschmack/Cremig) eignen sich besser als frische oder herbe Noten.
Moderate Widerstandsbereiche
Wie bereits erklärt, ist sich die Dampferszene nicht vollständig einig über die Grenzen des Subohm-Bereichs. Manche Vaper könnten dir von einem moderaten Widerstandsbereich erzählen. Damit meinen sie wahrscheinlich Werte zwischen 0,5 und 0,9 Ohm.
Tatsächlich ist diese Art zu dampfen gemäßigter als mit einem sehr niedrigen Widerstand. Die E-Zigarette sollte trotzdem in der Lage sein, höhere Leistungen zu erbringen, und einen belastbaren Akku besitzen. Wenn du dich auch in einem moderaten Widerstandsbereich an die Regeln für das Subohm-Dampfen hältst, bist du sicher.
Vapen mit dem Hochohm-Verdampfer
Als hoher Widerstandsbereich gelten grundsätzlich alle Werte von über einem Ohm. Darauf ausgelegte Geräte werden auch als Hochohm-Verdampfer bezeichnet. Für andere Dampfer gilt dieser Bereich schlicht als „normaler“ Widerstandsbereich. Denn in den Anfangstagen des Vapens gab es noch kein Subohm-Dampfen.
In einem Hochohm-Verdampfer fließt insgesamt schwächerer Strom. Der Coil heizt sich dementsprechend langsamer auf und der Akkuträger muss nicht so viel Leistung erbringen.
Eine E-Zigarette mit hohem Widerstandsbereich ist normalerweise eine MTL-Vape. Der Zug fühlt sich etwas restriktiver an, ähnelt also dem klassischen Rauchen einer Tabakzigarette. Passend dazu empfehlen wir dünnflüssige Liquids mit starken, fruchtigen oder kühlen Aromen.