Lexikon
Tank
Bei der E-Zigarette wird das Liquid oft in einem Tank gespeichert. Er dient als eine Art Vorratskammer, die den Coil regelmäßig mit Flüssigkeit versorgt.
Was ist bei der E-Zigarette der Tank?
Bei der E-Zigarette ist der Tank ein Behältnis, das als Liquidspeicher dient. Er ist namensgebend für die RTA-Vapes, die Rebuildable Tank Atomizer. Manche Dampfer benutzen die Begriffe Tank und Verdampfer bei einer solchen Vape synonym, theoretisch ist das aber nicht korrekt. Stattdessen wird der Verdampfer einer solchen E-Zigarette als Tankverdampfer bezeichnet und der Tank ist nur ein Bestandteil dessen.
Eigenschaften und Arten von Tanks
Je nach E-Zigarette kann der Tank zwischen eineinhalb und zehn Millilitern Liquid (https://www.owl-dampfer.de/eigenmarken/owl-liquid) speichern. Geht es dir um ein möglichst langes Dampferlebnis ohne Nachbefüllen der E-Zigarette, ist ein großer Tank optimal geeignet. Abhängig von deiner Dampftechnik kann eine E-Zigarette mit 10 ml Tank genug Liquid für 500 bis 3000 Züge fassen. So musst du möglicherweise mehrere Tage lang nicht nachfüllen.
Im Gegensatz dazu ist ein kleiner Tank die beste Wahl, wenn du nach einer kompakten Vape suchst, die du einfach in der Hosentasche verstauen kannst. Sie bietet einen kleinen Liquidspeicher zum schnellen Dampfen unterwegs, nimmt aber keinen Platz im Gepäck weg.
Oft besteht er aus Pyrexglas oder Edelstahl. Diese Materialien sind besonders robust und beeinträchtigen den Geschmack deines Liquids nicht. Glas hat den zusätzlichen Vorteil, dass du den Füllstand deines Tanks jederzeit überprüfen kannst. So schützt du dich bestens vor Dry Hits.
Wie du vermutlich weißt, kannst du Wicklungen selbst herstellen oder fertig kaufen. Normalerweise hat eine selbst wickelbare E-Zigarette immer einen Tank. Fertigcoils können in ein Tank- oder auch in ein Podsystem integriert werden.
Bei der sogenannten RDA E-Zigarette ist der Tank gar nicht vorhanden. Diese Tröpfelverdampfer lassen dich das Liquid stattdessen manuell auf den Coil tropfen. Eine Zwischenlösung ist ein RDTA-Modell, also eine E-Zigarette, die einen Tank besitzt und trotzdem wie ein Tröpfler funktioniert. Die Tanks sind hier normalerweise recht klein.
Außerdem gibt es sogenannte Squonker. Ihre Tanks sind vom Rest des Verdampfers separiert und befinden sich in einer weichen Kunststoffflasche im Akkuträger. Diese kannst du selbst zusammendrücken, um eine kleine Menge Liquid an den Verdampferkopf weiterzuleiten. Du siehst: Bei der E-Zigarette ist Tank nicht gleich Tank, und für jeden ist etwas dabei.
So funktioniert der Tank der E-Zigarette
Der Akkuträger bildet das Fundament deiner E-Zigarette. Der Tank sitzt im Normalfall obenauf und umschließt den Verdampferkopf. Einige wenige Modelle haben den Tank auch in den Akkuträger integriert oder vom Verdampferkopf separiert. Für die Weiterleitung des Liquids an den Verdampferkopf sorgt im Regelfall Druck oder Unterdruck. Das Liquid wird dann von der Watte aufgesogen und durch die Hitze der Wicklung verdampft.
Vorteile und Nachteile einer E-Zigarette mit Tank
Der größte Vorteil des Tanks ist mit Sicherheit, dass er als langanhaltender Speicher dient. Insbesondere wenn bei deiner E-Zigarette ein großer Tank verbaut ist, musst du dich oft mehrere Tage nicht darum sorgen, dass dir das Liquid ausgehen könnte. Stattdessen kannst du dich ganz auf deinen Alltag und den leckeren Geschmack konzentrieren. Außerdem sparst du durch eine E-Zigarette mit Tankverdampfer im Vergleich zum Podsystem Müll. Du verwendest weniger Einwegkunststoff und sparst auf lange Sicht sogar Geld.
Im Vergleich zum Podsystem hat der Tank vor allem den Nachteil, dass er leer gedampft werden muss. Hast du spontan Lust auf ein anderes Liquid, kannst du nicht einfach den Pod austauschen, sondern musst bei der E-Zigarette den Tank neu befüllen. Das alte Liquid musst du entweder erst leerdampfen, was länger dauern kann, oder gar entsorgen, was Ressourcen- und Geldverschwendung darstellt. Weiterhin besteht beim Tank Auslauf-Gefahr. Im Vergleich mit einer RDA E-Zigarette ist das Liquid im Tank nicht so frisch und könnte weniger nuanciert schmecken.
Tipps für die Verwendung einer E-Zigarette mit Tank
Hast du bisher nur Einweg-Vapes oder Podsysteme genutzt, musst du das Dampfen mit einer E-Zigarette mit Tankverdampfer vielleicht erst lernen. Zu Anfang können Probleme wie Siffen (Auslaufen von Liquid) oder Kokeln (Anbrennen der Watte) auftreten. Ersteres geschieht, wenn du zu stark an deiner Vape ziehst oder wenn die Einzelteile nicht richtig verschraubt sind. Letzteres ist meist auf einen zu geringen Füllstand zurückzuführen. Die meisten Dampfer lernen jedoch sehr schnell, mit ihrer E-Zigarette umzugehen.
Handhabe deinen Tank vorsichtig und schütze ihn vor Erschütterungen, insbesondere, wenn er aus Glas besteht. Geht der Tank trotzdem einmal zu Bruch, brauchst du meist nicht die ganze E-Zigarette zu ersetzen. Für viele Modelle kannst du ein Ersatzglas kaufen.
Es ist wichtig für die Lebensdauer deiner E-Zigarette, den Tank zu reinigen. In regelmäßigen Abständen baust du die Vape dafür auseinander und spülst den Tank unter warmem Wasser aus. Gibt es hartnäckige Ablagerungen, können Alkohol oder ein Ultraschallbad helfen. Lasse den Tank gründlich trocknen, bevor du ihn wieder einsetzt.
Als Zeitpunkt, um bei der E-Zigarette den Tank zu reinigen, eignet sich beispielsweise der Wechsel des Liquids. Beachte hierbei, dass du den Tank möglichst vollständig leer dampfen solltest, bevor du den Verdampfer auseinanderbaust. Die E-Zigarette könnte ansonsten siffen. Wenn du bei der E-Zigarette den Tank befüllen willst, schließe unbedingt die Airflow, damit nichts ausläuft.